Rudolf Clauss GmbH & Co. KG - Galvanische Beschichtungen

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Phosphatierung von Stahl (Ph ZnCa, Mn)

Beim Phosphatieren wird durch chemische Reaktionen von metallischen Oberflächen mittels wässriger Phosphat-Lösungen eine Konversionsschicht gebildet, die aus stark haftenden Metallphosphaten besteht. Phosphatierte Metalle sind vielfältig einsetzbar und finden in verschiedenen Bereichen Anwendung. Durch Ihre Eigenschaften hat die Phosphatierung besonders für die Metall- und Werkstofftechnik eine große Bedeutung. Aufgrund ihrer guten Hafteigenschaften wird sie häufig im Vorfeld zur Vorbereitung der eigentlichen Beschichtung oder Lackierung durchgeführt. Diese Veredelungsmethode kommt in aller Regel bei Stahl zum Einsatz.

Phosphatierung – Verfahrensablauf

Im Vorfeld der Veredelung muss die Metalloberfläche von Oxiden und Ölen befreit werden. Im ersten Schritt wird das zu behandelnde Werkstück gebeizt. Dabei wandern Metall-Kationen unter Wasserstoffentwicklung in die Lösung. Im Hauptschritt der Phosphatierung wird die metallische Oberfläche in Phosphorsäure getaucht. Das Metall löst sich und bildet Korrosionsprodukte in Form von Salzen. Es bildet sich eine gleichmäßige Kristallschicht auf der Oberfläche, die das Metall vor weiteren Säureangriffen schützt und wie ein Isolator wirkt. Diese raue Schicht der Phosphatkristalle eignet sich ideal als Haftgrund für eine nachfolgende Lackierung oder Ähnliches.

Die Phosphatierung bietet viele Vorzüge

Als Veredelungsverfahren bringt das Phosphatieren von Stahl viele Vorteile mit sich. Neben dem temporären Korrosionsschutz, den der Stahl beim Phosphatieren erhält, werden außerdem seine Einlauf- und Gleiteigenschaften verbessert. Eine weitere positive Auswirkung hat die Phosphatierung insbesondere auf Verzahnungsteile, da deren Graubrüchigkeit vermindert werden kann. Des Weiteren erzeugt das Verfahren, welches häufig im Rahmen von Gummi-Metall-Verbindungen angewandt wird, eine elektrische Isolation.

Funktionsverbesserung/Eigenschaften bei Phosphatierung:

  • temporärer Korrosionsschutz
  • Verbesserung der Einlauf & Gleiteigenschaften
  • Verminderung der Graubrüchigkeit bei Verzahnungsteilen
  • Reduzierung der Reibungskräfte bei Umformung
  • Haftgrund für Farblackierungen
  • Gummi-Metall-Verbindungen
  • Elektrische Isolation

Grundwerkstoff:

  • Stahl

Nachbehandlung:

Als zusätzlichen Service im Rahmen der Phosphatierung bieten wir unseren Kunden eine Nachbehandlung des phosphatierten Stahls mit folgenden Materialien an:
Öl, Wasser/Öl Emulsion, Protektil.

Unsere Anlagenkapazität für das Phosphatieren von Stahl:

Gestellbad 1: L = 2700 mm T = 1200 mm B = 500 mm bis 1600kg Stückgewicht
Gestellbad 2: L = 1300 mm T = 900 mm B = 500 mm bis 5000kg Stückgewicht
Trommelbad: Perforierung ab 2,5 mm

Technische Grundlage:

Nach aktuellen Grundlagen sowie Vorschriften.

Experte für Metallveredelungen – Rudolf Clauss GmbH & Co. KG

Das Phosphatieren von Stahl ist nur eines der zahlreichen Veredelungsverfahren, die die Rudolf Clauss GmbH & Co. KG in ihrem Repertoire hat. Viele weitere Verfahren, insbesondere im Bereich der Galvanik – unter anderem die galvanische Versilberung, die galvanische Vernickelung oder die Galvanisierung von Aluminium – zählen zum Portfolio des Spezialisten für Metallveredelungen. Das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Mülheim an der Ruhr wird mittlerweile in der dritten Generation geführt. Dank kontinuierlich weiterentwickelter Anlagentechnik können wir flexibel und schnell auf unterschiedlichste Anforderungen reagieren und eine konstante Qualität sicherstellen.

Sollten Sie Fragen zur Phosphatierung haben, zögern Sie bitte nicht, unsere freundlichen und qualifizierten Mitarbeiter bei Rudolf Clauss GmbH & Co. KG zu kontaktieren.

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